Wahrzeichen Fernmeldeturm

Er ist ein Wahrzeichen dieser Stadt, doch was verbirgt sich im Inneren des Turmes:

64 Großbohrpfähle unter der drei Meter dicken Fundamentplatte von 27 m Durchmesser reichen bis zu 11 m ins Erdreich. Der Stahlbetonschaft verjüngt sich von 13 m Durchmesser und 60 cm Wandstärke am Fußpunkt auf 4,60 m bzw. 25 cm in 166 m Höhe; dort beginnt die 39 m hohe, ummantelte Antenne.

Die zwei Aufzüge, bei denen die Gäste bei einer Störung von einem in den anderen umsteigen können bringen die Gäste mit 6 m pro Sekunde in das Aussichtsgeschoss mit Bistro Starlight in 121 m Höhe. Die Aufzüge verschlingen jährlich rund 31.000 € Strom- und 58.000 € Wartungs- und Personalkosten. Die Aufzüge laufen an 5 Stahlseilen a 25.000 €, die alle 7 Jahre aufgrund der Sicherheitsbestim-
mungen ausgewechselt werden.

Zwischen 20.000 € und 30.000 € müssen für die Unterhaltung der Aufzüge zugeschossen werden. Der Aufzugspreis (der niedrigste in Deutschland) beträgt 4,00 € für Erwachsene, Begünstigte zahlen 3,00 €, im Familienverbund Kinder bis 7 Jahre frei. Gruppen: ab 10 Personen: 3,00 Euro; ab 25 Personen: 2,50 Euro; ab 50 Personen: 2,00 Euro; ab 100 Personen und Kindergartengruppen 1,50 Euro, Karten erhältlich im Restaurant. Über dem Aussichtsgeschoss liegt in 125 m Höhe das Drehrestaurant Skyline, welches sich mit seinen 150 Sitzplätzen einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht.

Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, die Rheinebene, den Odenwald und auf die Hardt.

Ein einmaliges Erlebnis einen wunderschönen Tag bei einem Essen mit Sonnenuntergang zu beschliessen.